Mit der klassischen Homöopathie können zahlreiche verschiedene Krankheiten und Beschwerden behandelt werden. Probleme mit seelischem oder psychischem Hintergrund wie zum Beispiel Schlaf- oder Ess-Störungen reagieren meist gut auf homöopathische Arzneimittel. Aber auch körperliche Beschwerden, ob chronisch oder akut können positiv beeinflusst werden. Zum Beispiel: Menstruationsbeschwerden, Zahnungsprobleme, Erkältungsneigung, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Migräne, und vieles mehr.

Der Patient wird ganzheitlich und individuell behandelt. Für eine homöopathische Behandlung sind individuelle, präzise beschriebene Krankheitszeichen unerlässlich. Mit einer Diagnose allein, kann das passende Mittel unter Tausenden nicht gefunden werden. Betrachtet wird das ganzheitliche Bild des Patienten: seine Empfindungen, seine Lebensgeschichte, seine Gewohnheiten, seine Ängste und seine Freuden. Homöopathen unterliegen (wie alle Therapeuten im Gesundheitswesen) der Schweigepflicht.

Eine Erstbehandlung (Anamnese) umfasst ein ausführliches Gespräch von 1,5 bis 2 Stunden.

Für Kleinkinder, behinderte oder betagte Menschen kann es sehr sinnvoll sein, eine nahe stehende Person zur Erstbehandlung mitzubringen. Kleinkinder und Säuglinge kommen idealerweise mit einem Elternteil.

Die anschliessende Fallanalyse, Repertorisation und Mittelwahl erarbeitet die Homöopathin nach der Anamnese. Aufgrund dieser Überlegungen wird Ihnen dann ein homöopathisches Mittel zur Einnahme empfohlen.

Homöopathische Arzneimittel werden aus natürlichen Substanzen hergestellt. Die Ausgangsstoffe sind pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs. Sie werden in speziellen Herstellungsverfahren sehr stark verdünnt und potenziert (geschüttelt). Dadurch enthalten die homöopathischen Arzneimittel letztlich ausschliesslich die Information des Ausgangsstoffes und sind daher absolut ungiftig und auch für Säuglinge und Schwangere geeignet.

Folgetermine zur Besprechung und Beurteilung des Heilungsverlaufes werden festgelegt, zu Beginn der Behandlung etwa monatlich, später je nach Befinden. Der Zeitaufwand für einen Folgetermin beträgt 0,5 - 1 Stunde.

Bei akuten Beschwerden während einer homöopathischen Behandlung, können telefonische Besprechungen bereits weiter helfen. Selbstverständlich ist es auch möglich kurzfristige Termine zu vereinbaren.

Hausbesuche sind für mich eine gute Alternative, wenn der Weg in die Praxis für den Patienten schwierig ist. Fragen Sie bei Wunsch danach.

Grenzen der Homöopathie: Die Homöopathie kann keine Defekte oder Missbildungen am Körper verschwinden lassen. Sie kann Ihnen eventuell helfen, leichter damit zu leben und zum Beispiel Schmerzmittel zu reduzieren. Die Homöopathie kann keine chirurgischen Eingriffe ersetzen. Sie kann Sie möglicherweise in der Genesungsphase nach einer Operation unterstützen.
Der Behandlungserfolg ist von verschiedenen Faktoren abhängig: von der ehrlichen und ausführlichen Information des Patienten, von der Kunst des Therapeuten, von der Art und Dauer der Beschwerde und von der Reaktionsfähigkeit der Lebenskraft des Patienten.

Homöopathie wirkt nicht immer, aber sie kann wirken, auch ohne dass man daran glaubt.